Französisch

Herzlich Willkommen bei der Fachschaft Französisch.

Französisch am KKG

Ein Unikum

Seit 1970 gibt es an unserer Schule einen bilingualen französischen Zweig.
Diese über vierzigjährige Tradition stellt eine absolute Besonderheit für bayerische Gymnasien dar.

„Le Français complémentaire“

Schüler konnten bis 2015 Französisch ab der 5. Klasse als erste Fremdsprache wählen, von 2014 bis 2016 boten wir Französisch als Muttersprache an. Beide Gruppen bekommen zusätzlich zum Regelunterricht von einer „echten“ französischen Lehrkraft 2 Stunden „Zusatzfranzösisch“ mit authentischemFlair“.
Durch Rollenspiele, Einüben von Gedichten und Chansons bekommen sie spielerisch Einblick in die französische Kultur, lernen exzellente Aussprache und üben spontane Kommunikation.
Der Höhepunkt ist dann ein kleines Theaterstück, das den begeisterten Eltern und Kollegen vorgespielt wird.
Dieser Konversationsunterricht ist meist zweistündig und kann in den höheren Jahrgangsstufen als Konversationskurs oder Theaterworkshop noch fortgesetzt werden.

Bilingualer Geschichtsunterricht

Der Geschichtsunterricht wird in den Klassen 6 bis 9 teilweise auf Französisch unterrichtet.
Im Mittelpunkt steht die Vermittlung eines umfangreicheren Wortschatzes sowie französischsprachige Projekte. Dadurch erhöht sich die Sprachfähigkeit der Schüler, sowie ihre Sprachkompetenz.

Französisch als Sprache des Schullebens

An unserer Schule ist Französisch auch sonst nicht nur ein Lernfach, sondern auch ein Bestandteil des Schulalltags und des Schullebens.
Die Französischlehrerinnen am KKG nützen das große kulturelle Angebot der französischen Institutionen und besuchen mit ihren Schülern z. B. „Cinéfête“ (eine Reihe von Filmen in Originalsprache, die von der französischen Botschaft für Schüler angeboten wird), französische Theaterstücke, Dichterlesungen oder Ausstellungen.
Nicht nur außerhalb, sondern auch intern wird selbstverständlich im Schulalltag ein wenig französisch gelebt … und gefeiert.
So wird der Tag der deutsch-französischen Freundschaft am 22. Januar eines jeden Jahres mit viel Begeisterung von Seiten der Schüler und deren Französischlehrer „à la française“ mit selbst gefertigten Plakaten, der Tricolore, Chansons und diversen französischen Leckereien beim Pausenverkauf und in der Mensa gefeiert.

Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass Französisch an diesem Gymnasium eine herausgehobene Stellung hat, die bei den Schülern das Verständnis und Interesse für ihr westliches Nachbarland ganz besonders fördert.

Französisch - Fachprofil

Im sogenannten "Fachprofil" wird das Selbstverständnis des Faches Französisch, seine Ziele und seine Inhalte zusammenfassend beschrieben.

Link zum Fachprofil Französisch (Quelle: ISB - Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung)

Selbstverständnis des Faches Französisch

Geographische Distanz, Sprachenvielfalt in Europa und der Welt hat in der modernen Welt an Bedeutung verloren; die vielsprachige Menschheit lebt in einem „globalen Dorf“.
Für eine friedliche Verständigung ist es unabdingbar, dass möglichst viele Menschen über Sprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenz verfügen.
Diese zentralen Qualifikationen erwerben die Schüler vor allem im Unterricht der modernen Fremdsprachen.
Sie bereiten sich somit auf Herausforderungen in Studium, Beruf und Gesellschaft sowie ihre Teilhabe am kulturellen Leben vor, um Zukunft auch im internationalen Kontext mitgestalten zu können.

Beitrag des Faches zur gymnasialen Bildung und Persönlichkeitsentwicklung

Wer eine fremde Sprache lernt, verändert sich; er überschreitet die Grenzen seiner Sprachkompetenz muttersprachlichen Welt, macht sich mit fremden Lauten vertraut und erweitert seinen Horizont.
Die Schüler erschließen sich mit dem Erlernen einer Fremdsprache ein neues sprachliches System mit anderen Ausdrucksmitteln und Strukturen.
In der Begegnung mit einer Vielfalt von Texten gewinnen sie Einsicht in die Funktion und Wirkungsweise von Sprache; sie sollen für sprachliche und künstlerische Gestaltungsmittel sensibilisiert werden, Sinn für Ästhetik entwickeln und sich zu eigener sprachlicher Produktion anregen lassen.

Die Erfahrung anderer kultureller Gegebenheiten und Denkweisen eröffnet ihnen neue Sichtweisen der Wirklichkeit. Beim Erlernen von modernen Fremdsprachen spielen das Erfassen sprachlicher Strukturen, der kreative Umgang mit Sprache, die Schulung von Gedächtnis und Konzentrationsfähigkeit sowie aufbauendes Lernen, Sorgfalt und Ausdauer eine wichtige Rolle.

Die Schüler lernen, eine fremde Sprache zu verstehen und sich in dieser differenziert auszudrücken, und sie erwerben dabei die Grundlagen zum Verständnis der fremden Sprachgemeinschaft sowie die Voraussetzung für interkulturelle Handlungsfähigkeit.

Bedingt dadurch verändert sich die Weltsicht der Schüler in zweierlei Hinsicht:
Im Blick auf die Unterschiede zwischen der fremden und der ¬eigenen Kultur, aber auch und insbesondere in der Bewusstmachung von Gemeinsamkeiten.
Sie sollen so die Bereitschaft entwickeln, Menschen aus anderen Sprach- und Kulturgemeinschaften zu akzeptieren und zu respektieren.

Damit leistet der Unterricht in den modernen Fremdsprachen auch einen wichtigen Beitrag zur Friedenserziehung.

(Auszug aus dem Fachprofil moderne Fremdsprachen am bayerischen Gymnasium)

Französisch im Unterricht

Französisch im sprachlichen Zweig

  • Seit dem Schuljahr 15/16 lernen alle Kinder der fünften Klassen Englisch als erste Fremdsprache, und Französisch kann als zweite Sprache ab der sechsten Klasse gewählt werden. Die dritte Fremdsprache ist dann Spanisch.
  • Wurde für die bis 2014 in der fünften Klasse beginnenden Klassen Französisch als erste Fremdsprache oder als Muttersprache gewählt, so gibt es zusätzliche Französischstunden in den ersten Lernjahren und später bilingualen Geschichtsunterricht.
    Als zweite Fremdsprache folgt in der sechsten Klasse Englisch und als dritte Sprache in der achten Klasse Spanisch.
  • Auch als dritte Fremdsprache wird Französisch im sprachlichen Zweig unterrichtet.

Französisch im naturwissenschaftlich-technologischen Zweig

  • Für diejenigen, die seit dem Schuljahr 2014/2015 die fünfte Klasse besuchen, besteht nach Englisch als erster Fremdsprache die Möglichkeit, Französisch als zweite Fremdsprache zu wählen. Die Klassen bleiben in der sechsten Jahrgangsstufe unverändert, und es werden nur für den Unterricht in der zweiten Fremdsprache unterschiedliche Gruppen gebildet.
  • Erst im Laufe des siebten Schuljahres entscheiden sich die Kinder mit ihren Eltern für den naturwissenschaftlich-technologischen oder sprachlichen Zweig, damit die Klassen im achten Schuljahr dementsprechend gebildet werden können.

Französisch als Muttersprache

Ab dem Schuljahr 2014/2015 bot die Landeshauptstadt München an unserer Schule eine eigene Lerngruppe für Kinder an, die Französisch auf muttersprachlichem Niveau beherrschen.

Im ersten Jahr konnte eine Gruppe gebildet werden, bei den Einschreibeterminen 2015 und 2016 gab es jedoch nicht ausreichend Anmeldungen, sodass leider keine Unterrichtsgruppen gebildet werden konnten. Wegen der geringen Nachfrage wird dies nun auch nicht mehr angeboten; nur die Gruppe, die 2014 in der 5. Klasse begann, wird weiter geführt.

Unterricht

  • Bis einschließlich der 10. Klasse wird der getrennte Unterricht weitergeführt, soweit die Gruppe groß genug ist. Danach kann in Q11 und Q12 der normale Französisch-Unterricht besucht werden.
  • Im Zeugnis wird die Teilnahme am Pilotprojekt „Ausbildung in zwei Muttersprachen“ vermerkt.
  • An unserer Schule wird das bayerische Abitur abgelegt; auf das Abi-Bac bereiten wir nicht vor.
  • Das Unterrichtsmaterial wird von der Schule direkt aus Frankreich bestellt. Die Schulbücher werden den Kindern kostenfrei zur Verfügung gestellt; Arbeitshefte werden von den Familien bezahlt.

Französisch - Schüleraustausch

Ein Schüleraustausch mit drei französischen Partnerstädten, der, wie bei uns am KKG, seit über 30 Jahren, dank des hohen persönlichen Einsatzes der Lehrkräfte in beiden Ländern gepflegt wird, hat Seltenheitswert.

Der Schüleraustausch ist aus unserem Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Auf der einen Seite bestehen dank des hohen persönlichen Einsatzes der Lehrkräfte weiterhin ein Teil unserer traditionellen, mehrere Jahrzehnte währenden Schulpartnerschaften. Auf der anderen Seite findet aufgrund veränderter Bedingungen in Frankreich ein Wandel statt. Langjährige Partnerschaften mussten aufgegeben werden, neue attraktive Partnerschulen konnten hinzugewonnen werden. 

  • In der 8. Klasse findet für Französisch als 1. Fremdsprache ein 10-tägiger Schüleraustausch mit einem französischen Collège in Gradignan einem Vorort von Bordeaux (der Münchener Partnerstadt) statt.
  • Die Schüler, die Französisch als 3. Fremdsprache wählen, kommen ebenfalls nicht zu kurz, denn sie können nach 2 Jahren an unserem Austausch mit einem renommierten Gymnasium mit internationalem Zweig in Rennes, im Herzen der Bretagne, teilnehmen.
  • Neu ist die offizielle Schulpartnerschaft mit dem Lycée Montaigne in Bordeaux, sowie Kontakte zu Schulen in St Ambroix im Süden und Saint-Maixent-l'Ecole im Westen Frankreichs, unserem Gymnasium sehr willkommen, da Französisch ab 2015 auch als 2. Fremdsprache angeboten wird.

Ein Schüleraustausch ist eine wertvolle Erfahrung und motiviert etliche Schüler, Französisch auch in der Oberstufe zu belegen.

Französisch - Projekte

  • Seit vielen Jahren beteiligt sich das KKG erfolgreich an einem Pilotprojekt, initiiert vom Institut Français München, dem I.S.B. und dem Bayerischen Kultusministerium, das die Durchführung des DELF-Diploms ( diplôme d´études et de langue française scolaire“ ) für interessierte Schüler vorsieht.
  • Damit erhalten die Schüler am KKG die Möglichkeit einer zusätzlichen internationalen Qualifikation direkt an der Schule.
  • Regelmäßig beteiligen sich Schulklassen am „Prix Goncourt des lycéens“ , das heißt, sie wählen „ihren“ modernen französischen Roman aus einer Anzahl von Büchern aus.
  • Ein Höhepunkt ist die Teilnahme eines Seminars am Projekt „Classes Villette Internationales“, bei dem die Schüler nach Paris reisen und dort neben den Attraktionen der Seine-Stadt naturwissenschaftliche Projekte auf Französisch studieren - mit beachtlichem Erfolg und großer Begeisterung.

Französisch - Personen

Unsere Fachschaft besteht aus folgenden Lehrerinnen:

Frau Martina Binder, Frau Adelheid Harder, Frau Dorothée Jacquot-Weber (Austausch), Frau Eléonore Kaps, Frau Sabrina Landthaler, Frau Beate Leclair (Austausch), Frau Sylvie Mikaélian-Limmer, Frau Elisabeth Müller, Frau Claudia Obermaier, Frau Gisela Obermaier-Hanke, Frau Susanne Torres (Fachbetreuung), Frau Katrin Wilczek.

Fotos von uns finden Sie in der Schule vor dem Lehrerzimmer im A-Bau.

Französisch - Rückblick auf Aktivitäten

Am 7. Oktober 2015 traf die Klasse 6f eine französische Autorin in der Blutenburg

Die Hälfte der Klasse 6f, die muttersprachlichen Französisch-Unterricht hat, traf am 7. Oktober 2015 die Autorin Claude Dubois in der Blutenburg.

Foto Blutenburg Workshop 6f F 2015 

Nachfolgend der Bericht einer Schülerin auf Französisch mit einigen Fotos von der Veranstaltung:

Gruppenbild 6f Blutenburg 2015 Wegweiser Blutenburg 6f 2015 Blutenburg 6f mit Autorin 2015

Le mercredi 7 octobre nous, les Français de la classe 6f, sommes allés à la Blutenburg rencontrer l’auteure / dessinatrice Claude Dubois, qui était là dans le cadre de l’exposition Bienvenue cher ennemi.

D’abord elle nous a lu le livre Akim court, l’histoire d’un petit garçon qui est obligé de fuir car son village est détruit.

Ensuite nous avons posé des questions à Claude Dubois. Puis elle nous a montré comment elle dessinait un visage.

Après c’était à nous de dessiner des visages des personnes.

Pour finir nous avons visité l’exposition (les sièges étaient super confortables J).

Esther

Das Francemobil

Im Schuljahr 2014/2015 hatten die 5. Klassen Besuch von einem jungen Mitarbeiter des Institut français, der uns gezeigt hat, wie nah doch Frankreich und die französische Sprache uns sind. Das schrieb ein Schülerin:

Das Francemobil war echt klasse! Dort haben wir einen Mann getroffen. Er sprach nur französisch.Als erstes sollten wir mit einem Spiel seinen Namen raten. Danach wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt. Es sollten immer aus jeder Gruppe einer rauskommen und es wurde ein Bild gezeigt. Wer als erstes das Wort (auf französisch) zum Bild fand, bekam für seine Gruppe einen Punkt.

Nach dem Spiel machten wir ein Memory. Man sollte ein Bild finden, wie es in Deutschland ist, und das gleiche nur, wie es in Frankreich ist. Wenn man zum Beispiel bei Deutschland eine Brezel aufdeckt, muss man für Frankreich ein Baguette aufdecken.

Alles in allem war es einfach super!

Johanna Oberhammer, 5c